Krankheiten entspringen individuell neuronal verankerten, anhaltenden Symmetriebrechungen der Informationsstruktur

Wenn die innere Wirklichkeit - also die inneren Informationsmuster - in Wechselwirkung mit den biochemischen Funktionsabläufen reagieren - und auch dies steht für viele Menschen außer Frage - sind dauerhafte Funktionsstörungen Verfestigungen von Symmetriebrechungen. Beim Katzenallergiker wird bei jedem Auftauchen einer Katze die innere Symmetriebrechung vollautomatisch reagieren und so muß er - um diesen Vorgang zu vermeiden - den Anblick von Katzen vermeiden. Daher wurde die Vermeidung von Auslösern der wichtigste Aspekt in der Vermeidung von Krankheitsreaktionen.

Viele Autoren stellen immer wieder den Zusammenhang zwischen bestimmten Krankheitsbildern und Grundkonflikten des Kranken dar. Dr. med Ruediger Dahlke beschreibt diese Zusammenhänge sehr ausführlich in seinen Büchern mit mittlerweile sehr hohen Auflagen: „Krankheit als Sprache der Seele - Bedeutung und Chance der Krankheitsbilder“.

Die Synergetik Therapie Forschung kann diese Zusammenhänge bestätigen und es finden sich z.B. bei Autoimmunkrankheiten hoch aggresive Energiebilder in der Innenwelt. Die Aggression wendet sich gegen den eigenen Körper oder anders gesagt, im Inneren sind aggressive Bilder dauerhaft vorhanden und somit werden aggressive Reaktionen dauerhaft ausgelöst und die biochemischen Prozesse bewirken eine dauerhafte Körperreaktion bis hin zu Lähmungserscheinungen (MS).
Diese Wechselwirkungen konnten auch bei Krebsklienten festgestellt werden. Häufig ist hier der Auslöser - ist die Ursache! - ein erlebter Konfliktschock (Stichwort: Neue Medizin nach Dr. Hamer - Jeder Krebsentstehung geht ein Konfliktschock voraus und verläuft nach biologischen Gesetzmäßigkeiten). Zu welchen Erkenntnissen ist die moderne Krebsforschung gelangt? Kann sie ähnliche Ergebnisse vorweisen? Hat sie Hamers wissenschaftliche Forschungsergebnisse integriert? Fragen wir einen Profi:

Prof. Gallmeiers Arbeitsgruppe erforscht sog. Spontanremissionen bei Krebskranken. Er erklärt in einem Fokusinterview 23/1995 was für ihn ein Wunder ist. „Ein außergewöhnliches Ereignis, das jeder menschlichen Erfahrung von der Wirkung der Naturgesetze widerspricht“.

Es wird immer wieder von Wunderheilungen bei Krebs gesprochen, doch heißt dies nur, daß wir die Gesetzmäßigkeiten, die dabei wirken, noch nicht erforscht haben und daher nicht kennen. Jeder Vorgang in der Natur unterliegt jedoch Gesetzmäßigkeiten, ob wir sie kennen oder nicht. Gallmeier weiter über

„Spontanremissionen: „ Der Ausdruck selbst ist natürlich nur eine hilflose Benennung für ein Phänomen, das wir nicht erklären können. Wer oder was bewirkt so etwas, wenn wir schon nicht wissen, wie es abläuft? Unser Eindruck ist, daß man es nicht willentlich erzwingen kann“.

Leider hat die medizinische Forschung es schon lange versäumt, diese idealen Beispiele der Gesundung zu untersuchen. Jeder Naturwissenschaftler untersucht Naturvorgänge und beschreibt die dabei auftretenden Gesetzmäßigkeiten und Randbedingungen. In der Medizin werden leider überwiegend nur Krankheitsverläufe untersucht oder das Verschwinden von Symptomen als Maßstab von Therapiemaßnahmen dokumentiert.

Gallmeier kommt jedoch zu der Erkenntnis: „Selbst wenn wir eine Hochdosis-Chemotherapie mit Blutstammzellersatz geben, kann es nur dann zu einer dauerhaften Gesundung kommen, wenn die Heilkräfte des Kranken ihren Teil übernehmen. Was nachdenkliche Ärzte wie Viktor von Weizäcker schon immer angenommen hatten, wird heute klarer: eine unendlich komplexe Vernetzung zwischen den körperlichen und seelischen Prozessen“.

Da hat er Recht. Aus der Sichtweise der Synergetik ist der Heilungsvorgang dagegen sehr einfach: man braucht „nur“ die Symmetriebrechung der wirkenden Energiebilder aufzuheben! Ich habe mich schon vor einigen Jahren auf der Paracelsusmesse in einem Vortrag hingestellt und gesagt, wie es geht. Die Folge war, daß die schulmedizinisch orientierten Firmen die Messeleitung unter Druck gesetzt haben und ich in Folge „unerwünschter“ Aussteller war. Eine Organisatorin aus der Messeleitung meinte am Telefon zu mir: „Das ist immer sehr bedenklich, wenn sich einer wie Sie einfach hinstellt und sagt Krebs ist heilbar und auch Hoffnungen weckt“. Sie hat Recht, es sollte bedenklich sein - es sollte zum Denken und Nachfragen anregen! - doch ihre innere Symmetriebrechung erlaubte den Gedanken nicht, daß eine Heilung möglich ist. In ihrem Kontext ist Hoffnungslosigkeit und Krebs verbunden. Hoffnungen weckt zwar die Pharmaindustrie mit jedem neuen Medikament, aber die sind ja auch etabliert.

Der Wissenschaftstheoretiker Thomas Kuhn wies darauf hin, daß Veränderungen eines herrschenden Forschungsparadigmas nie vom Zentrum, vom „Mainstream“ ausgehen, sondern immer vom Rand. Es gibt viele Hinweise aus der Selbsterfahrungsbewegung für neue alternative Therapiemethoden, die alle den seelischen Aspekt der Heilung beinhalten. Gallmeier meint dazu: „Auch wenn ich die vielen Einfachrezepte des Psychomarkts kenne, muß ich feststellen, daß die therapeutische Nutzung von Leib-Seele-Zusammenhängen in der Krebsmedizin erst am Anfang stehen“. Dies spricht nicht für die hochdotierten Forschungsplätze der Krebsmedizin.
Sie sehen, nirgendwo wird erforscht, was eigentlich auf der Hand liegt. Der Mensch wird immer noch als eine komplizierte Maschine angesehen, die edelsten Rot-wein in Urin verwandelt, meint Karen Blixen.

Viktor von Weizäcker war Wegbereiter der Psychosomatik in Deutschland.

Er schuf ein neues Menschenbild in der Medizin. Er habilitierte 1917 für innere Medizin und wurde 1930 Ordinarius für Neurologie. Der entscheidende Neuansatz war die „Einführung des Subjekts“. Seine Gedanken publizierte er 1954 in seinem Buch „Medizin und Bewegung“. Er wandte sich auch der Psychoanalyse Sigmund Freuds zu, um diese auch für Organstörungen und -krankheiten nutzbar zu ma-chen, wie er in seinem Artikel „Körpergeschehen und Neurose“ deutlich machte, der 1933 in der „Internationalen Zeitschrift für Psychoanalyse“ abgedruckt wurde.

Sein Kollege Ludolf von Krehl war Begründer der Heidelberger Schule. Als Internist und Neurologe war er auch an psychologischen und geisteswissenschaftlichen Aspekten der Krankheitslehre interessiert. Dabei ging er von der psychophysischen „Einheit der Persönlichkeit“ aus, von der Einmaligkeit einer individuellen Erkrankung. Richtig formulierte er seine Grundannahme: „Krankheiten als solche gibt es nicht, wir kennen nur kranke Menschen“.

Richard Siebeck, der Nachfolger Krehls, ist Internist und zugleich Theologe. Er führte die „Biographik“ in die klinische Praxis ein, bei der es um die „Geschichtlichkeit“ des Kranken geht. Er versuchte damit, das Krankenschicksal des Einzelnen zu erfassen.

Auffällig bei allen drei Forschern ist ihre übergreifende Wahrnehmung. Daher scheitert das Einsortieren und Werten von Informationen nicht sofort an engen Symmetriebrechungen und kann im Kontext umfangreicher gesehen werden. Außerdem hatte Weizsäcker einen wichtigen Ansatz: Die Selbstbeobachtung.
In der Theorie des „Gestaltskreises“ zeigt er die Einheit von „Wahrnehmen und Bewegen“ auf. Er versucht, mit Hilfe physiologischer Experimente und der Selbst-Beobachtung von Körperfunktionen, die Wechselwirkung von Leib und Seele näher zu bestimmen. Entscheidend ist dabei die Subjektivität des Forschers: „Um Lebendes zu erforschen, muß man sich am Leben beteiligen. Man kann zwar den Versuch machen, Lebendes aus nicht Lebendem abzuleiten, aber dieses Unternehmen ist bisher mißlungen...“

Die Konzipierung der Synergetik Therapie Methode und die damit erzeugten Ergebnisse entspringen alle aus den Erkenntnissen und Erfahrungen der Erforschung des „Lebendigen“. Die Grundlagenforschung bot alternative Therapiemethoden und Selbsterfahrungsseminare der Selbsterfahrungsbewegung der achtziger Jahre. Jede synergetische Einzelsitzung ist jedesmal wieder ein natürlicher Prozeß der Erkenntnisgewinnung direkt aus dem „Lebendigen“. Jeder Naturwissenschaftler kennt die notwendigerweise wichtige wertfreie Grundhaltung bei der Beobachtung von Naturphänomenen, um Gesetzmäßigkeiten bei definierten Randbedingungen zu erstellen. Dagegen „erforscht“ die Pharmaindustrie mit Rattenversuchen, - denen man künstlich Gift spritzt, damit sie Krebs entwickeln, um sie dann wieder mit Medikamenten zu konfrontieren, die wieder das Krebssymptom zum verschwinden bringen sollen - mit nicht übertragbaren Randbedingun-gen unter Vernachlässigung sehr wichtiger Parameter, wie z.B. der Seele, der Musterprägungen und der Geschichtlichkeit von abgespeicherten Informationen im Gehirn des einzelnen Kranken.

Ansonsten sind die Grundannahmen der Heidelberger Schule auch Basisannahmen in der Synergetik Therapie. Sie werden somit bestätigt. Krebs wird immer mehr auch „biologisch“ bekämpft. Wie sind da die neusten Erkenntnisse?

 

 

 



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Zuletzt aktualisiert am: 07-Mär-2003 19:36
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